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Wir brauchen eine neue Debatte über den Wert von Lebensmitteln

 

Die agrarpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Christina Schulze Föcking, betrachtet den zunehmenden Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel mit großer Sorge. „Die neue Preisrunde führt offenbar zu einer Abwärtsspirale mit unklaren Folgen. So erfreulich günstige Preise für die Verbraucherinnen und Verbraucher auch sind: Wir müssen verstärkt über den Wert von Lebensmitteln debattieren. Wer dabei nur über den billigsten Preis spricht und sich keine Gedanken über die Qualität und das Wohl der Tiere macht, handelt kurzsichtig und kontraproduktiv. Das ist auf Dauer schlecht für alle: für die Verbraucherinnen und Verbraucher, für die Tiere, für die Landwirte und für die in der gesamten Lebensmittelbranche Beschäftigten“, sagt Schulze Föcking.

Sie weist zudem darauf hin, dass in Deutschland schon heute jährlich elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von rund 21,6 Milliarden Euro weggeworfen würden. Das sei ein deutliches Warnsignal – vor allem wenn man bedenke, dass weltweit rund 1,8 Milliarden Menschen hungern würden. Der aktuelle Preiskampf unterlaufe darüber hinaus die Bemühungen der Landwirtschaft und des Lebensmitteleinzelhandels in Bezug auf die „Initiative Tierwohl“. Schulze Föcking: „Seit Sommer 2012 bemüht sich die Initiative um eine weitere Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls. Haltungsbedingungen, die über das gesetzlich erforderte Maß hinausgehen, sollten gesondert honoriert werden.“Bild der Landesvorsitzenden Christina Schulze Föcking

 

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