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Delegierte bestätigen Christina Schulze Föcking als Vorsitzende des Agrarausschusses der CDU Nordrhein-Westfalen

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Mit überragender Mehrheit von 98,9% hat der Agrarausschuss der CDU Nordrhein-Westfalen die seit 2011 amtierende Vorsitzende, Christina Schulze Föcking, auf seiner Landesdelegiertentagung am 30. Mai 2015 in Delbrück für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt.

Ebenso wiedergewählt wurde der geschäftsführende Vorstand mit Arnd Cappell-Höpken, Josef Schmitz, Cornel Lindemann-Berk und Eduard Gockel als stellvertretenden Landesvorsitzenden und Markus Höner als Schriftführer. Daneben wurden 27 Beisitzer und erstmalig drei Delegierte zum CDU-Landesparteitag gewählt.

In ihrer Rede vor den rund 100 Delegierten kritisierte Schulze Föcking, das in der politischen Debatte mehr über als mit den Landwirten gesprochen werde. „Während die heimischen Landwirte den Verbraucherinnen und Verbrauchern immer bessere und nachhaltigere Erzeugnisse zur Verfügung stellen, bleibt insgesamt die Anerkennung für die vielfältigen Leistungen der Landwirte auf der Strecke“, so die Vorsitzende. Die Landwirtschaft müsse hier selbstbewusst ansetzen. So sei man beispielsweise mit der „Aktion Tierwohl“ auf einem sehr guten Weg. Die hohe Zahl der teilnahmewilligen Landwirte zeige, dass die Branche bereit sei, auf gesellschaftliche Wünsche einzugehen. Jetzt sei der Lebensmitteleinzelhandel in der Pflicht.

Gebe es in der Landwirtschaft Probleme, müssten diese im Dialog mit allen Beteiligten vertrauensvoll und auf dem Weg der Kooperation gelöst werden. „Immer mehr ordnungsrechtliche Maßnahmen führen nicht zu einer besseren Landwirtschaft“, so Schulze Föcking weiter. 

Ihr politisches Ziel sei, dass Nordrhein-Westfalen weiterhin Standort einer starken bäuerlichen Landwirtschaft bleibe. Mit jeder zusätzlichen und einseitigen Auflage werde der Landwirtschaftsstandort jedoch geschwächt. „Jeder Hof, der aufgibt, ist eine Niederlage und ein Verlust für die Landwirtschaft, den ländlichen Raum und letztlich auch den Verbraucher“

Der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, gratulierte Schulze Föcking zu ihrer Wahl: „Mit ihr sitzt dem Gremium eine ausgewiesene Expertin vor, die politische und praktische Erfahrung miteinander vereint. Ich danke Christina Schulze Föcking für ihre hervorragende Arbeit der letzten vier Jahre und freue mich auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Christina Schulze Föcking ist stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen. Sie ist zudem Vorsitzende der Agrarsprecherrunde der CDU- und CSU- Fraktionen und Vorsitzende des Bundesfachausschusses Landwirtschaft der CDU Deutschlands. Als aktive Landwirtin bewirtschaftet sie gemeinsam mit ihrem Mann einen mittelständischen Betrieb in Steinfurt.

 

Wir brauchen eine neue Debatte über den Wert von Lebensmitteln

 

Die agrarpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Christina Schulze Föcking, betrachtet den zunehmenden Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel mit großer Sorge. „Die neue Preisrunde führt offenbar zu einer Abwärtsspirale mit unklaren Folgen. So erfreulich günstige Preise für die Verbraucherinnen und Verbraucher auch sind: Wir müssen verstärkt über den Wert von Lebensmitteln debattieren. Wer dabei nur über den billigsten Preis spricht und sich keine Gedanken über die Qualität und das Wohl der Tiere macht, handelt kurzsichtig und kontraproduktiv. Das ist auf Dauer schlecht für alle: für die Verbraucherinnen und Verbraucher, für die Tiere, für die Landwirte und für die in der gesamten Lebensmittelbranche Beschäftigten“, sagt Schulze Föcking.

Sie weist zudem darauf hin, dass in Deutschland schon heute jährlich elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von rund 21,6 Milliarden Euro weggeworfen würden. Das sei ein deutliches Warnsignal – vor allem wenn man bedenke, dass weltweit rund 1,8 Milliarden Menschen hungern würden. Der aktuelle Preiskampf unterlaufe darüber hinaus die Bemühungen der Landwirtschaft und des Lebensmitteleinzelhandels in Bezug auf die „Initiative Tierwohl“. Schulze Föcking: „Seit Sommer 2012 bemüht sich die Initiative um eine weitere Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls. Haltungsbedingungen, die über das gesetzlich erforderte Maß hinausgehen, sollten gesondert honoriert werden.“Bild der Landesvorsitzenden Christina Schulze Föcking

 

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